Ernst Middendorp & Arminia Bielefeld

JahrhundertTrainer

Zitate & Sprüche

Ernst Middendorp ist wortgewaltig, davon kann man sich in dieser Rubrik überzeugen.


"Ich war natürlich ziemlich glücklich, dass es geklappt hat, auch wenn das Geld dort nun sehr knapp ist."
(Ernst über das Chaos um die Lizenzerteilung für die Arminia, 24.7.10)


"Das frage ich mich auch (lacht). Aber ich habe ja sonst nichts vor. Ich liebe die Arbeit auf dem Platz, bin hungrig und ehrgeizig. Solange das so bleibt, wird es nichts mit der Auszeit!"
(Ernst auf die Nachfrage, warum er sich nicht mal ne Auszeit gönnt, 24.7.10)


"Er hat mir das Budget vorgelegt und meinte, man habe hier einen Ferrari stehen, bei dem man nur den Schlüssel umdrehen müsse. Ich habe ihm mein Vertrauen geschenkt, aber relativ schnell gesehen, dass hier kein Ferrari steht, sondern eher ein Fiat."
(Ernst über die Zusammenarbeit mit Thomas Strunz bei RW Essen, 24.7.10)


"Die Stars legen ein Berufsverständnis an den Tag, das diskutierbar ist, lassen Sie es mich höflich ausdrücken."
(Ernst über die Berufsauffassung in der chinesischen Liga, 24.7.10)


"Absolut. Das ist für mich sehr, sehr klar. Ich habe es ja damals schon gesagt. Aber sicherlich werde ich nicht vor dem Stadtschild stehen und sagen: bitte, bitte. Dazu müssten beide Seiten sagen: Kurzzeitig, wenn es notwendig ist."
(Ernst auf die Nachfrage, ob er sich ein viertes Engagement beim DSC vorstellen kann, 13.3.10)


"Ich habe den Kaiserstatus, den man mir zwischendurch gegeben hat, nicht überbewertet. Und genauso wenig habe ich die Umstände der Trennung überbewertet."
(Ernst auf die Nachfrage, ob die letzte Trennung in Bielefeld Spuren hinterlassen hat, 13.3.10)


"Ich wurde ja nach sieben Spielen mit nur einer Niederlage bei Anorthosis Famagusta auf Zypern entlassen. Das war reine Schikane und ich befinde mich noch heute in juristischer Auseinandersetzung mit dem Klub."
(Ernst zu seinem kurzen Gastspiel auf Zypern, 12.1.10)


"Um das ganz deutlich zu sagen: Wenn eine Mannschaft in Deutschland Hilfe braucht, bin ich jederzeit dazu bereit zu helfen. Wenn ich weiter in Südafrika oder anderswo auf der Welt arbeite, ist das auch kein Problem. Ich habe Spaß an meinem Job, und das ist entscheidend."
(Ernst kann sich eine Rückkehr nach Deutschland vorstellen, 12.1.10)


"Wenn ich so ein Spiel in Verl - nichts gegen Verl - aber wenn ich als Rot-Weiss Essen in Verl 0:2 verliere, dann kann ich Ihnen sagen, dann passiert was in meinem Körper."
(Ernst hat das schlimme 0:2 von RWE in Verl immer noch nicht verdaut, 29.4.09)


"Wir haben wirklich fürchterliche Abläufe in den letzten Spielen dort gezeigt, insbesondere auswärts in dem Spiel in Verl. Also, das ist schon ne harte Nummer, wenn Sie dabei sein müssen."
(Ernst über die Essener Auswärtsmisere, 29.4.09)


"Wir haben jetzt ein nächstes Spiel in der Liga, auswärts, da graut mir schon wieder vor."
(Ernst nach dem tollen 2:1 von Essen im Pokal gegen Wuppertal, 29.4.09)


"Wir bringen uns gegenseitig in Schwierigkeiten, das ist die wahre Wonne."
(Ernst nach dem 0:2 von Essen in Verl, 25.4.09)


"Da bekam ich im Training von einem jungen Spieler eine so was von kack-freche Antwort. Ich habe ihn vorher noch nie spielen sehen und nur gedacht, wenn der jetzt auch noch weiß, wie der Ball aussieht, dann kann das einer werden."
(Ernst über die Entdeckung  von Robert Tesche im März 2007, 22.4.09)


"In der Pause wollte ich Bora Karadag bringen, da hörte ich plötzlich, dass er auch nicht auflaufen könne. Ich weiß nicht, was er sich in der ersten Halbzeit auf der Bank zugezogen hatte."
(Ernst nach dem 0:4 von Essen gegen Münster zu den kurzfristigen Ausfällen von Spielern, 19.4.09)


"Am Blick der Spieler sehe ich, dass es mancher hier nicht für möglich gehalten hat, dass sich einer so klar ausdrückt."
(Ernst nach einer Woche bei RW Essen, 15.4.09)


"Mit direkter Ansprache muss jeder klar kommen. So lange ich mit einem Akteur rede, plane ich mit ihm, erst wenn ich nicht mehr mit ihm rede, dann war es das."
(Ernst nach einer Woche bei RW Essen, 15.4.09)


"Ich bin zwar 50 Jahre alt. Aber gehen Sie davon aus, dass ich sehr wohl weiß, wie man ein modernes Training gestaltet. Und ich lasse immer noch mit Bällen üben – und nicht mit Steinen."
(Ernst nach seinem ersten Training bei RW Essen, 7.4.09)


"Hey, hey! Immer dieses scheiß hey! Ihr wisst doch wie ihr heißt, also sprecht euch mit Namen an!"
(Ernst während seinem ersten Training bei RW Essen, 7.4.09)


"Ich wusste nicht genau, ob ich nach deutscher oder nach chinesischer Zeit ab Mitternacht feiern darf. Also habe ich mich einfach dafür entschieden, es zweimal zu machen und durchzufeiern."
(Ernst zu seinem bevorstehenden 50. Geburtstag, 27.10.08)


"Ich will mich nicht irgendwo ins Nest setzen, aber wenn man sich die Ergebnisse hier manchmal anschaut, fragt man sich schon, ob man allein über Training und die Qualität der Spieler beeinflussen kann, wie es ausgeht."
(Ernst über die seltsamen Erscheinungen im chinesischen Fußball, 27.10.08)


"Probleme habe ich nur mit einer Person gehabt, die damals als Manager unterwegs war, und deren Namen ich verdrängt habe."
(Ernst rückblickend auf seine 3. Demission bei der Arminia im Vorjahr, 27.10.08)


"Ich habe gesagt, tragt einfach irgendeinen Betrag ein."
(Ernst zu den sauberen Abfindungsverhandlungen mit der Arminia im März, 27.10.08)


"Ich fliege noch heute Nachmittag nach China!"
(Kaum wurde sein Engagement beim chinesischen Meister bekannt, da saß Ernst auch schon im Flieger, 28.7.08)


"Wir Trainer haben einen anderen Blickwinkel auf die EM. Ich ziehe auch aus einem 0:0 spannende Erkenntnisse."
(Ernst hat keine Angst, dass EM-Spiele langweilig sein könnten, 5.6.08)


"Diese komischen Gruppen-TV-Shows, Abende mit zig Leuten im Wohnzimmer, das mag ich überhaupt nicht."
(Ernst schaut die Europameisterschaft lieber alleine vorm Fernseher, 5.6.08)


"Ich war einer der glücklichsten Menschen. Das ist eine gewachsene Verbindung seit 20 Jahren, und ich bin froh, dass die Arminia auf der Bühne Bundesliga bleibt."
(Ernst über den Klassenerhalt der Arminia, 18.5.08)


"Ich wollte die Entscheidung, weil ich wieder geil auf einen Trainerjob bin."
(Ernst zu der schnellen, sauberen Vertragsauflösung mit Arminia, 17.3.08)


"Wir hatten 18 Punkte nach der Halbserie, trotzdem galt das als schlecht. Mein Rat deshalb: Wiederholt die schlechte Hinrunde einfach! Holt noch einmal 18 Punkte - dann bleibt Arminia in der 1. Liga!"
(Ernst über Arminias Pleitenserie, 18.2.08)


"20 Jahre bin ich mit diesem Klub durch dick und dünn gegangen. Arminia wird immer in meiner Brust eintätowiert bleiben. Daran wird sich nie etwas ändern.“
(frustrierter Ernst am 11.12.07 nach der Entlassung)


"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)



Fan vor der Geschäftstelle am 10.12.07, unmittelbar nachdem Middendorp seine Papiere bekommen hatte:
"Ernst, du warst schon der Richtige, den Saftig hätten sie rausschmeißen müssen!"


Ernst: "Den behalten sie noch ein paar Jahre, dafür brauchen sie jedes Jahr 'nen paar Trainer."




"Wer hat denn das Arminen-Herz? Herr Saftig? Hier, der hat's, der Geideck. Ich hab's, Kauf hat's, Böhme auch. Und die anderen verpissen sich! Ich bin seit 20 Jahren Armine! Ich wünsche noch einen schönen Tag!"
(Ernst nach dem Training am 9.12.07, als seine Beurlaubung schon durch Medien verkündet wurde)


"Da habe ich keine Erklärung für. Das hat nichts mehr mit Bundesliga zu tun, das war keine Mannschaftsleistung, das war katastrophal!"
(Ernst nach dem 1:6 in Dortmund 8.12.07)


"Wir sind mit einem VW Beetle unterwegs und nicht wie die mit einem Porsche! Aber wir bewegen uns ja nicht auf der Autobahn, sondern im Stadtgebiet. Wir müssen gucken, ob der Beetle nicht hier und da einen Vorteil hat."
(Ernst vor dem Spiel gegen Bayern am 2.12.07)


"Wenn der eine über die Kugel klotzt und der andere nicht löscht, ist es scheißegal, in welchem System du spielst."
(Ernst nach dem 0:3 beim VfL Bochum am 24.11.07)


»Das Ding ist doch längst ausgestanden. Heute würde ich anders reagieren.«
(Ernst vor dem Spiel in Bochum zum Thema Taxifahrt & Kuntz, 20.11.07)


"Diese Eintönigkeiten, die teilweise von Trainern kommen, gibt es bei mir nicht."
(Ernst über andere Trainer und deren Ansprache, 8.11.07)


»Ich habe Bewunderung dafür, wie Geschichten erfunden werden. Ich habe zu keiner Sekunde über andere Dinge nachgedacht als Arminia.«
(Ernst am 5.11.07 zu Gerüchten über einen Wechsel in den Iran)


»Wenn das so wäre, ließe ich mir sofort meine Finger- und Fußnägel abhacken. Welches Interesse sollte ich daran haben?«
(Ernst über den Verdacht, er hätte die Iran-Gerüchte selber gestreut, 5.11.07)


»Damit beschäftige ich mich nicht. Ich genieße jede Sekunde als Trainer bei Arminia. Die Klaviatur spielt momentan eine eigenständige Rolle. Ich glaube nicht, dass bei uns einer das Piano bedient.«
(Ernst auf mögliche Auswirkungen im Falle einer Niederlage gegen Nürnberg am 11.11.07)


„Wie lange ich in Bielefeld Coach bin, entscheide ich!“
(Ernst bei der PK nach dem Pokalspiel in Koblenz am 31.10.07)


»Das soll er seinem Hund erklären!«
(Ernst am 29.10.07 auf die Nachfrage, ob er von Kamper eine Erklärung auf seinen extravagenten Jubel beim 1:0 gegen Cottbus erwarte. Kamper hat in der Tat einen Hund, der  "Malou" heisst)


»Ich persönlich würde meinen Job nie in Gefahr sehen. Du musst als Trainer immer so was von überzeugt sein, dass dein Vertrag, der bis 2010 gültig ist, eigentlich kurz vor der Verlängerung steht.«
(Ernst am 7.10.07 im DSF Doppelpass zu der Gefahr einer Entlassung)


»Vielleicht habe ich da etwas überzogen. Die Erwartungshaltung ist von mir ganz bewusst, ganz provozierend, etwas höher gesetzt worden. Wir sind damit nicht zurechtgekommen«
(Ernst am 7.10.07 im DSF Doppelpass zum Thema Bayern-Jäger)


»Ich bin ab und zu immer noch hart wie ein Nagel.«
(Ernst am 7.10.07 im DSF Doppelpass bezüglich den Umgang mit seinen Spielern)


Wontorra: »Als Trainer von Arminia sollte man zu mehr Demut verpflichtet sein.«
Ernst: »Demut ist nicht mein Fach.«
(DSF Doppelpass am 7.10.07 zum Thema UEFA Cup & Arminia)


"Wir stecken nicht in einem tiefen Loch, wir stecken in einem glühenden Krater."
(Ernst nach der 1:8 Klatsche in Bremen am 29.9.07)


"Man darf es ja fast nicht sagen, aber: Die ersten 17 Minuten sind genauso gelaufen, wie wir das geplant hatten. Und wir hatten ja durch Andre Mijatovic die erste Chance des Spiels."
(Ernst nach der 1:8 Klatsche in Bremen am 29.9.07)


"Für mich geht es heute nur noch darum, mit einer gewissen Fassung ans Ende des Tages zu kommen."
(Ernst nach der 1:8 Klatsche in Bremen am 29.9.07)


"Ich brauche keine 13 Assistenten! Vier Co-Trainer - das langt mir völlig, um erfolgreich zu sein."
(Spitze gegen Schalkes Mirco Slomka vor Spiel Schalke - Arminia 22.9.07)


"Wir werden alles unternehmen, um noch lange Bayern-Jäger zu bleiben. Alles!"
(Ernst vor dem Gastspiel auf Schalke am 22.9.07)


"Der Platz ist zwar nicht optimal, dafür müssten die Schalke-Agenten aber schon reinrobben, damit sie überhaupt etwas zu sehen bekommen. Slomka kann sich die Kosten für seine Spione schön sparen – wenn ich mal ein Geheim-Training mache, dann kommt garantiert niemand rein! Anders als auf Schalke, wie ich gehört habe..." 
(Ernst zur Trainingsverlagerung auf einem von dichten Wald umgebenen Nebenplatz vor dem Gastspiel auf Schalke am 22.09.07)


"Meine Härte ist noch schärfer geworden. Nur leiste ich mir nicht mehr solche Aussetzer wie früher. Damals litt ich unter Verfolgungswahn, habe rumgebrüllt und auf dem Platz manövriert wie ein Bescheuerter. Heute arbeite ich psychologischer.“
(Ernst bezüglich dem Umgang mit Spielern am 19.9.07)


"Ich bin ein geborener Leader, ein General. Ich gebe gerne den Ton an. Als Untertan bin ich dafür nicht zu gebrauchen! Mich kann man nur behalten oder entlassen."
(Ernst bezüglich Macht am 19.9.07)


"Ihr seid doch alle krank! Ist doch wunderbar, dass wir da stehen, wir geniessen das, aber man muss ja mad im Kopf sein, sowas zu glauben!"
(Ernst zum Thema Bayern-Jäger nach Sieg über Rostock, 15.9.07)


"Er kann, wie beim Spiel in Duisburg, nicht nach 20 Minuten seinem Mitspieler auf die Fresse hauen. Das geht mal, aber nicht ständig."
(Ernst über Jörg Böhme am 12.9.07)


"Die Spieler müssen es als selbstverständlich betrachten, einfach mal einen halben Tag zu warten, bis sie dran sind."
(Ernst zu den Ambitionen von Masmanidis 7.9.07)


"Es ist nicht richtig, Unruhe mit Unsicherheit gleichzusetzen."
(Ernst September 07)


"Wenn ein Spieler sich nicht fügt, kann ich immer noch verdammt eklig und unausstehlich sein!"
(Ernst bezüglich dem Umgang mit Spielern am 1.9.07)


"Ich habe verdammt viele Prämien in meinem Vertrag. Uefa-Cup, Champions League, Meisterschaft - nach oben hin habe ich für alle Fälle vorgesorgt."
(Ernst zum guten Saisonstart am 1.9.07)


"Sexappeal kann dem Verein nicht schaden."
(Ernst zur Verpflichtung von Teenieschwarm Halfar am 1.9.07)


»Der Uli kann in Ruhe seine Kreise ziehen, keine Bange.«
(Ernst zum Thema Bayern-Jäger, 20.8.07)


"Arminia ist nun mal mein Wohnzimmer.”
(Ernst zu seiner Bundesliga-Rückkehr 31.7.07)


“Nach neun Jahren wieder in der Bundesliga live dabei zu sein, Bayern, Hamburg, den BVB mit 81 000 Zuschauern - all das zu erleben, das ist wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag an einem Tag.”
(Ernst zu seiner Bundesliga-Rückkehr 31.7.07)


“Zufriedenheit ist ein Wort, dass man als Trainer nicht in den Mund nehmen sollte."
(Ernst zum Vorbereitungsstand der Arminia 31.7.07)


"Es gibt Trainer, die sagen vor Beginn eines Spieles zu jedem Ersatzspieler: 'Wenn ich einwechsle, dann bist du meine erste Option.* Dann sitzen die fünf nebeneinander auf der Bank und stellen fest, dass er zu allen das Gleiche gesagt hat. Das ist doch fürchterlich. Da sage ich doch lieber: 'Im Moment spielst du so unterirdisch, das geht momentan nicht.' Ich bin nicht dazu da, mich bei den Profis beliebt zu machen."
(Ernst bezüglich Umgang mit Spielern 27.7.07)


"Und wenn ich das Gefühl habe, dass mich eine Fluggesellschaft fünf Tage verarscht, können Sie davon ausgehen, dass ich mein Unbehagen auf übelste Art auslebe. Das werde ich immer beibehalten."
(Ernst über sein Temperament 27.7.07)


Wenn die Vereinführung der Meinung sein sollte, dass sie besser einen Pastor als Trainer einstellt, soll sie das tun. Aber das hätte sie sich vorher überlegen müssen.


"Ich hoffe nur, dass er sich nach diesem Lob nicht gleich wieder zur Ruhe setzt."
(Ernst zur guten Vorbereitung von Masmanidis 21.7.07)


“Hier hast du die Pfeife. Bist du Spieler oder Schiedsrichter?”
(Ernst im Training zu Torben Marx 19.7.07)


"Das Motto des Spiels war: die erste Halbzeit ohne, die zweite Halbzeit mit Abseits. Mit solch einer Amateurscheiße leben zu müssen ist schlicht und ergreifend ärgerlich!"
(Ernst zur Schirileistung nach dem 0:1 gegen Groclin Grodzisk am 13.7.07 im Trainingslager)


"Wir alle wissen, dass wir bei Arminia Bielefeld arbeiten und nicht bei Real Madrid."
(Ernst nach seiner Vertragsverlängerung am 23.5.07)


"Arminia ist aus meiner Sicht heraus, mit dem was erreicht worden ist, der deutsche Meister, allerdings wohl nur in Ostwestfalen."
(Ernst im aktuellen Sportstudio 20.5.07)


“4:0, 4:0, 4:0. Ich höre immer nur 4:0.”
(Ärgerlicher Ernst vor dem Spiel auf Schalke 18.5.07, welches Schalke mindestens 4:0 gewinnen muss, um Meister zu werden, wenn Stuttgart Unentschieden spielt)


Auf die Frage nach seinen selbst bezeichneten "bekloppten" Trainerentscheidungen sagte Ernst auf dem Fanabend am 03.05.07: "Ich verspüre bei Tag und Nacht einen gewissen Wahnsinn. Ich hatte einfach das Gefühl, dass man im Kampf gegen den Abstieg mit Risiko fahren muss." Beim Stichwort "fahren" (Middendorp verlor kürzlich wegen Trunkenheit am Steuer den Führerschein), brach großes Gelächter aus, dass nochmal deutlich stärker wurde, als Middendorp mit einem Lächeln hinzufügte: "Und das habe ich eben auch bei Tag gemacht."


„Das hier ist ein sportliches Insolvenzverfahren.“
(Ernst über den Abstiegskampf mit Arminia 29.4.07)


"Zu der Entscheidung, Rau in Wolfsburg zu bringen, hätten Vier von Fünf gesagt: 'Bist du wahnsinnig?'"
(Ernst nach dem Sieg in Wolfsburg am 22.04.07)


„Wer mich früher beobachtet hat, fragt sich heute: ‚Was ist mit dem Kerl passiert?‘“
(Ernst über sich 4/07)


"Die Bundesliga ist Spaß, sie ist ein Erlebnis. Normalerweise müsste man einmal am Tag an die Decke springen, weil man einer von 18 Erstliga-Trainern sein darf."
(Ernst nach dem 1:0 Sieg über Dortmund am 30.3.07)


"Ich kann gar nicht mal sagen, wo der Name entstanden ist. Mein Motto ist eben dieses 24/7. Ich denke 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche in der Sprache des Vereins, für den ich arbeite. Ich lasse nichts unversucht und unerwähnt. Mir ist es egal, wen ich zu reizen habe, um deutlich zu machen, wo wir Defizite haben und woran wir arbeiten müssen."
(Ernst auf die Frage, was er empfindet, wenn man ihn Power-Ernst nennt, 3/07)


"Wenn man sieht, welche Kollegen hier gearbeitet haben, Kalli Feldkamp, Otto Rehhagel und viele andere, dann ist das eine außerordentliche Auszeichnung. Trotz der Trainer, die später international erfolgreich waren, erinnert man sich an Middendorp. Das ist schon was."
(Ernst zu seiner Wahl zum Jahrhunderttrainer, 3/07)


"In Ghana durfte ich bei Auswärtsspielen den Platz vorher nicht betreten. Tausende von Menschen haben versucht, mich daran zu hindern. Dann gab es noch einen Topf, mit dessen Inhalt sich jeder die Füße waschen musste."
(Ernst zu seinen Erfahrungen im Ausland, 3/07)


"Es ist ja kein Geheimnis, dass ich so meine Ausbrüche hatte. Es sollte nicht passieren, es ist aber passiert."
(Ernst zu seiner Vergangenheit, 3/07)


"Den fertigen Käsekuchen kann ich nicht verändern, ich kann nicht einfach sagen: 'Du bist jetzt ein besserer Kuchen.' Ich muss das Rezept verändern."
(Ernst zum Spielsystem, 3/07)


„Wir haben gewonnen, because of Böhme!“
(Ernst rückblickend zum 3:2 Sieg gegen Nürnberg am 3.3.07)


“Es gibt elf Baustellen!”
(Ernst über die Mannschaft 21.3.07)


"Es muss erlaubt sein, dass ich Tobias Rau, wenn er dahinvegetiert, frage: Was machst Du eigentlich? Hast du innerlich gekündigt?"
(Ernst über Rau 21.3.07)


"Steh da nicht herum wie eine Eieruhr!"
(Ernst im Training zu Danneberg 21.3.07)


"Wie ich ihn in den sieben Tagen erlebt habe, ist er nicht der Mathias Hain, wie ich ihn kenne. Das sage ich ganz deutlich: Den Matze Hain, den ich erlebt habe, den brauche ich nicht!"
(Ernst über Hain 21.3.07)


„Ich war sechs Jahre als Trainer im Ausland unterwegs. Überall wurde nur Englisch gesprochen. Es gibt Umstellungsprobleme. Aber ich arbeite an mir.“
(Ernst zu seinem Deutsch-Englisch Sprachmix 20.3.07)


Fan: "Die Abwehr muss besser werden!"
Ernst: "Ja gut, das ist ja klar, man muss sich nicht immer unbedingt selbst das Ding reinhauen."
(beim 1. Training 14.3.07)


"Fährst nach Aachen, Tivoli, musst nicht hinfahren und sagen 'hoppala', musste sagen 'ja ich freu mich drauf'."
(Ernst beim 1. Training 14.3.07 zum nächsten Spiel in Aachen)


"Rein, raus, enjoy und let’s do it."
(Ernst beim 1. Training 14.3.07)


"Es ist immer was anderes, wenn man mit dem Klub halt eben, mit dem man ein Jahrzehnt tagtäglich, minütlich verbunden gewesen ist, dass da natürlich etwas anderes stattfindet im Blut, das ist logisch, das muss man auch nicht großartig thematisieren."
(Ernst kurz nach seiner Vorstellung als neuer Cheftrainer, 14.3.07)


"Was interessiert mich mein Gequatsche von gestern?"
(Ernst nach Vertragsunterzeichnung beim DSC über eine mögliche Trainertätigkeit in Bielefeld einige Wochen vorher, 14.3.07)


„Platz eins ist ein Muss, Platz zwei wird gerade eben noch geduldet, Platz drei ist wie ein Abstieg, Platz vier ist eine Katastrophe, das totale Desaster.“
(Ernst unmittelbar nach seiner Demission bei den Kaizer Chiefs Johannesburg, 6.3.07)


„Ein Trainer-Amt in Bielefeld schließe ich aus!“
(Ernst über eine mögliche Trainertätigkeit am 5.1.07)


„Ich habe denen schon hundert Mal gesagt, sie sollen das lassen. Aber die hören einfach nicht auf mich. Den Spielern ist es nicht wichtig, Punkte zu machen. Es geht einzig und allein um den Beifall vom Publikum."
(Ernst über die Tänzchen südafrikanischer Spieler an der Mittellinie für die Zuschauer, 17.12.06)


„Die wichtigste Eigenschaft, die man hier als Trainer haben muss, ist, nicht zwanghaft geliebt werden zu wollen.“
(Ernst über seine Zeit in Südafrika. 17.12.06)


"Da gab es Spieler, die haben 500 Mark verdient, von dem die Hälfte für das Benzin zum Training draufging. Wie zum Beispiel Jörg Bode aus Melle, der noch eine Klempnerlehre gemacht hat."
(Ernst zur Oberliga-Zeit beim DSC, 16.09.06)


"Offen und ehrlich: Ja! Aber Arminia kannte meine Situation von Beginn an. Da gab es keine Kasperei. Ich hätte es ja auch gerne gemacht. Erstens, weil es Arminia ist, zweitens, weil es die Erste Liga ist, drittens, weil ich von meinem Profil her gut aufgehoben gewesen wäre. Aber es ist momentan so, dass ich mich schwer tue, den Rasen komplett gegen die Schreibtisch-Unterlage einzutauschen, wie es ja bei Arminia verlangt gewesen wäre."
(Ernst auf die Frage, ob er ein tränendes Auge hat, nachdem er den Posten des GF Sport ablehnte 2.6.05)


"Du bewegst dich wie meine Oma, und die liegt schon seit drei Jahren im Sarg."
(Ernst zu einem Spieler im Traininglager in Bad Endorf als Coach des FC Augsburg, 7/02)


"Ein Doppelpass ist nicht so schwer, dazu braucht man kein Abitur."
(Ernst zu einem Spieler im Traininglager in Bad Endorf als Coach des FC Augsburg, 7/02)


"Deutschland ist nicht das Paradies. Die vielen Trainerentlassungen und das Springen von einem Sessel in den nächsten hat nichts mit qualifizierter Arbeit zu tun. Es geht häufig nur darum, ob man Freunde in der Medienlandschaft hat. Auch zwischen Trainer-Kollegen laufen dann abartige Geschichten ab."
(Ernst über Deutschland, 2/02)


"Ich habe keine Probleme damit, mich mit Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld zu messen! Das klingt vielleicht etwas großkotzig, aber ich weiß, was ich kann"
(Ernst über sich, 2/02)


"Denen war gesagt worden, es kommt ein weißer Mann, der den Klub rettet."
(Ernst rückblickend über seine ersten Schritte in Ghana, 28.12.00)


"Da rauchen wir dann in seinem Palast eine Pfeife und sprechen über Fußball. Ein lockerer Typ."
(Ernst über den König der Ashanti, mit dem er sich einmal im Monat trifft. 28.12.00)


"Ich habe in acht Monaten nur fünf Spiele verloren. Bei drei davon war nichts zu holen, da stand das Ergebnis fest. Da spielst du mit elf Mann gegen 15."
(Ernst über Fußball-Korruption in Ghana, 28.12.00)


"Ich habe die Mannschaft nicht im Griff. Sie spielt nicht so, wie sie es kann und wie ich es mir vorstelle."
(Ernst nach der 2:6 Klatsche in Ulm, 13.8.98)


"Das ist die brutalste Phase meiner Laufbahn. Aber so etwas umzupolen ist für einen Trainer auch sehr reizvoll."
(Ernst nach der 2:6 Klatsche in Ulm, 13.8.98)


"Es wäre blauäugig zu glauben, dass die ganze Saison ohne atmosphärische Störungen abläuft."
(Ernst vor der Saison 98/99)


"Dieser Mann wird mir keine Zeit mehr rauben. Das habe ich nach dem Hamburg-Spiel gesagt und werde das auch beibehalten."
(Ernst über seinen Spezi Kuntz, Mai 98)


"Ich bezeichne meinen Stil als autoritär-kommunikativ."
(Ernst über seine Arbeitsweise, Mai 1998)


"Das ist für mich infantiles Gerede."
(Ernst zu den Attacken von Otto Rehhagel gegen Arminia nach dem 2:2 gegen Kaiserslautern auf der Alm, 29.4.98)


"Ich mag nicht mehr mit Millionarios über einen Telefonkostenzuschuß von 86 DM zu streiten."
(Ernst vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund über seine verwöhnten Spieler, März 1998)


"Der letzte Winkel der Seele ist nicht ausgereizt, um in der Bundesliga zu bleiben."
(Ernst nach Niederlage in Rostock zum drohenden Abstieg, 14.2.98)


"Ich habe einen gebrochenen Mittelfußknochen und weiß der Himmel was da noch drauf, den hätte ich weggehauen und dann wäre das Thema durchgewesen. Werder hätte in der 1. Halbzeit nie und nimmer ein Tor gemacht. War ein Eigentor."
(Ernst zum unnötigen ersten Gegentor bei der 1:2 Niederlage in Bremen, 31.1.98)


"Das was sich die Medienlandschaft, im speziellen Radio Bielefeld, geleistet hat, war das Fieseste, was ich in dieser Hinrunde erlebt habe. Die Fährte wurde nicht nur gelegt, nein, ihr wurde auch noch gefolgt!"
(Ernst rückblickend über seine Freunde von der Presse, 12/97)



Knien Sie nieder, Sie Bratwurst!


„Knien Sie nieder, Sie Bratwurst!“
(Ernst zu einem Lokalreporter beim 5:3 Auswärtssieg in Köln 22.11.97)




"Hauen Sie ab, Sie Arschloch, Sie Schwein, nehmen Sie das Mikro weg!"
(Ernst zu einem Bielefelder Lokalreporter nach dem Sieg in Köln, 22.11.97)


"Ich bin im Moment in so einer Situation, muss ich sagen, wo es sehr schweinisch ist, was halt eben dort mir begegnet. Und ich mach das auch so kund, weil ich habe keinen Bock darauf, jeden Scheiss der in irgendeiner Weise... Ich habe Gott sei Dank nachher, nach den Niederlagen gemacht und deswegen kann ich mich ganz ruhig hier heute hinsetzen und sagen, dass mir bestimmte Dinge einfach stinken, schlicht und ergreifend." 
(Ernst bei der legendären Pressekonferenz in Köln, 22.11.97)


"Das ist ein schönes Sprichwort, Spieler gewinnen Spiele, Schiedsrichter verderben und die Trainer natürlich verlieren sie." 
(Ernst bei der legendären Pressekonferenz in Köln, 22.11.97)


"Ich kann das also in aller Ruhe so machen, mich so raushängen, weil ich es immer gemacht habe. Ich habe also immer auch akzeptiert, wenn gesagt wurde, Kuntz gewinnt das Spiel, Reina gewinnt das Spiel, Bode gewinnt das Spiel, alles klar, alles ok, nur bitte ein wenig mehr Achtung insgesamt vor den Trainern, den sportlich Verantwortlichen, das erwarte ich einfach und da kotz ich mich auch mal aus!"
(Ernst bei der legendären Pressekonferenz in Köln, 22.11.97)


"Es ist so ein bisschen in Bielefeld, dass die Reporter darüber entscheiden ob ein Spiel schlecht oder gut war. Überlasse ich halt eben da auch mal. Ich bin damit einverstanden, dass wir drei Punkte hier geholt haben. Ich wünsche Ihnen eine schönen Samstag Abend, einen Sonntag zudem."
(Ernst bei der legendären Pressekonferenz in Köln, 22.11.97)


"Das war heute eine Beleidigung für die mitgereisten Fans!"
(Ernst nach der 0:2 Niederlage beim VfL Wolfsburg, 25.10.97)



"Ist ja für einen guten Zweck!"
(Ernst Herbst 97, als er einen Schmähaufkleber des SCP aus MS signieren soll)


"Ich habe also den Spielern Stratos, Bode usw., wo der Herr Wück da kommt, ich habe Ihnen gesagt, wenn er in den 16er geht, lauft weg, verschwindet, haut ab, 10 Meter Distanz zu dem Spieler da zu nehmen!"
(Ernst nach der Niederlage beim KSC, zu dem Elfmeter und dem Foul an Christian Wück, 9.8.97)


"Lothar Matthäus!"
(Ernst vor Saison 97/98 auf die Frage, welchen Spieler er verpflichten würde, wenn er alles Geld der Welt hätte)


"Das es im Medienbereich Leute gibt, ich sage jetzt mal bewusst 'schwarze Schafe', die nicht in der Lage sind, Leistung zu akzeptieren. Das ist reine Böswilligkeit, sonst nichts."
(Ernst nach der Saison 96/97 zu seinen Erfahrungen)


"Wir kriegen es im Moment nicht gebacken, den fünften Gang einzulegen."
(Ernst nach der Heimpleite gegen Rostock, 24.5.97)


"Jetzt ist eine höflichere Appell-Schiene gefragt. Nur in anderer Tonlage."
(Ernst nach der Niederlage in Freiburg, 18.5.97)


"Unser Ziel hieß immer nur der Klassenerhalt. Träumereien von einer UEFA-Cup Teilnahme sind Blödsinn. Daran beteilige ich mich nicht."
(Ernst nach der Niederlage gegen 1860 München, 10.5.97)


"Ich werde Mills Worte nicht wiedergeben. Das war unterste Schublade."
(Ernst nach dem Sieg in Düsseldorf zu den üblen Vorwürfen von Frank Mill, er habe den Platzverweis von Judt gefordert, 2.5.97)


"Haben Sie hier schon mal eine Mannschaft gesehen, die so viele Chancen hatte wie wir?"
(Ernst zur Presse nach der 1:2 Niederlage in Bremen, 5.4.97)


"Matthias hat ja geradezu nach dieser Karte geschrien. Er hat seine schwache Vorstellung mit dieser Dummheit gekrönt!"
(Ernst zur 5. gelben Karte von Breitkreutz beim 0:0 auf Schalke, 22.3.97)


"So wie wir uns immer befreit haben, habe ich dann sogar eher damit gerechnet, dass wir den dritten Treffer setzen!"
(Ernst nach dem sagenhaften 2:0 über die Bayern, 12.3.97)


"Das ist eine ganz bekloppte Fragestellung! Ich darf das mal so sagen."
(Ernst zu Moderator bei Sport im Westen zur Frage, was bei einem Abstieg passiert, Februar 1997)


"Manche von uns sind viel zu locker und zu wenig selbstkritisch in die Partie gegangen. Daran werde ich noch einige Tage zu knabbern haben."
(Ernst nach dem 1:3 in Rostock, 30.11.96)


"Von mir aus kann bis Heiligabend durchgespielt werden."
(Ernst zur Verkürzung der Winterpause ab kommender Saison, 11/96)


"Ich bin eben zu neu in diesem Geschäft."
(Ernst humorvoll, nachdem gewissenhafte Ordner ihm erst den Zugang zur PK bei 1860 München verwehrten, 16.11.96)


"Das Umfeld ist riesig hier. Wir haben eine Medienlandschaft und eine Presse, die ist fantastisch, die lassen uns in Ruhe arbeiten. Sie wissen um die Schwierigkeiten, die gesamten Medienvertreter gönnen uns hier alles erdenkliche, um drin zu bleiben in der Liga. Ich hoffe, dass es so bleibt!"
(Ernst ironisch über die Medien in Bielefeld, 2.11.96)


"Dieser Mann hat nicht das Recht, sich derart destruktiv zu äußern. Ich kenne Detlef Schnier in seiner Endphase als Profi bei Arminia, und wo war er denn 88/89, als es dem Verein ganz schlecht ging? Nein, so einer hat nicht das Recht."
(Ernst zur Schnier-Kritik, er wäre nur ein Handlanger von Lamm 26.10.96) 


"Sein Debut kann man heute wohl nicht als gelungen bezeichnen."
(Ernst über Neuzugang Günther Schäfer nach dem 1:4 gegen Köln, 19.10.96)


"Breitkreutz habe ich aus irgendeiner dunklen Kiste geholt."
(Ernst zu dem Transfer von Breitkreutz nach dem Sieg über Werder, 5.10.96)


"Er hat die Mannschaft im Stich gelassen. Solche Spieler kann ich im Abstiegskampf nicht gebrauchen!"
(Ernst über den dauerwehleidigen, nun suspendierten Rainer Rauffmann, der u. a. nach einem Insektenstich einen gelben Schein einreichte, 9/96)


"Ich bin froh, dass alles vorbei ist."
(Ernst zu seinem Fußball-Lehrer Diplom, welches er am 1.10.96 erhielt)


"Was sein muss, muss sein. Gibt es nicht, kenne ich nicht."
(Ernst zu seiner Fußball-Lehrer Ausbildung 1996, und den damit verbundenen Strapazen)


"Das war das erste Mal in der 25jährigen Ausbildungsgeschichte, dass ein Teilnehmer bei der Abschlußfeier fehlte."
(Ernst zu seinem Fußball-Lehrer Diplom, wo er die Abschlußfeier zugunsten von Arminia schwänzte, 1.10.96)


"Wir sind nur durch ein Krümeltor in Rückstand geraten."
(Ernst zum peinlichen 0:1 Pokalaus gegen Unterhaching, 18.9.96)


"Ein Wagen dieser Klasse ist preiswerter als ein Mercedes."
(Ernst über seinen neuen Jaguar, August 96)


"Die Jungs staunten schon nicht schlecht, als plötzlich dieses Traum-Auto auf meinem Stammparkplatz stand."
(Ernst über seinen neuen Jaguar, August 96)


"Halb Europa weiss, dass ich einen neuen Wagen fahre."
(Ernst verwundert, dass jeder sein neues Auto kennt, 8/96)


"Das sind doch alles meine Freunde."
(Ernst zur Frage, ob er Übergriffe von Zuschauern befürchte, nachdem es keine Zäune mehr vor der neuen Haupttribüne gibt, August 96)


"Ob in Leipzig eine Bombe explodiert ist mir doch jetzt völlig egal!"
(Ernst nach Aufstieg in Bochum 2.6.96 zu dem Protest von Unterhaching, wo ein Spieler von einer Rauchbombe getroffen wurde)


"Ich will die Jungs vorerst nicht mehr sehen!"
(Ernst nach der Niederlage in Mainz, 19.5.96)


"Das einzig Positive an diesem Wochenende war die Rückfahrt, weil wir da zeitlich einigermaßen durchgekommen sind."
(Ernst nach dem 0:3 in Unterhaching am 1.10.95)


"Da mußte ich erst einmal eine Nacht drüber Auto fahren."
(Ernst zur Aufstellung nach dem Sieg in Nürnberg, 1.9.95)


"Wir sind selbstbewusst ins Spiel gegangen und das Spiel in der zweiten Runde hatte ich bereits geplant."
(Ernst nach dem Pokalsieg gegen den klassenhöheren HSV am 26.8.95)


"Ich werde irgendwann für sechs, sieben Tage verschwinden. Wohin - das weiß ich selber noch nicht. Irgendwo in den Busch vielleicht, wo mich keiner findet und ich meine Ruhe habe."
(Ernst am Saisonende 5.6.95 über Urlaubspläne)


"Auch für diesen Sieg bekommen wir nur zwei Punkte."
(Ernst nach dem 4:0 über RW Essen 11.3.95)


"Ich habe mich verändert."
(Ernst 94/95 über sein Temperament)


"Nein überhaupt nicht, wir haben 5-6 Leute glaub ich dabei, die jetzt zuvor niemals was damit zu tun gehabt haben. Wir haben uns ganz normal vorbereitet auf ein Heimspiel, was sehr gut besucht ist. Wir haben nichts besonderes gemacht."
(Ernst auf die Frage, ob er Arminia gegen Angstgegner MS besonders eingestellt hat, 11.9.94)


"Wir müssen uns mit diesem Geschlabber in den letzten 20 Minuten, nach dem 3:0, dürfen uns nicht zufrieden geben, müssen wir einfach sagen, da müssen mehr Tore her!"
(Ernst nach seinem Einstand, dem 3:0 über den VfB Wissen, 24.8.94)


"Wir freuen uns auf das Rückspiel, das wird ein Riesending! Ich hoffe, also zur Not wahrscheinlich werde ich das für 100.000 selber kaufen. Das Ding zum Schluß wird absolut entscheidend sein. Und da freue ich mich heute schon drauf."
(Ernst als Trainer von Gütersloh nach dem 0:0 auf der Alm zum letzten Spieltag, wo Arminia in Gütersloh antreten muss, 28.11.93)


"Wenn mir dieses Ziel vorgegeben worden wäre, auch in der jetzigen Situation, hätte ich jeden Monat 10.000 gesetzt und gesagt: 'pass auf, ich bekomme 10.000 oder ihr bekommt von mir 10.000', wenn wir zum Schluß halt eben das Ziel nicht erreicht hätten. Ich glaube, das dokumentiert alles."
(Ernst nach seiner Beurlaubung zu der Zielvorgabe "oberes Tabellendrittel" seines Nachfolgers Raschid, Oktober 1990)


"Als ich am 14. April 1988 nach Bielefeld gekommen bin, habe ich gedacht, du wirst hier nach zwei Wochen wieder geschmissen. Jetzt sind es zweieinhalb Jahre geworden, das ist doch auch nicht das Schlechteste."
(Ernst zu seiner Beurlaubung, 8.10.90)


"Genau das ist wahrscheinlich mein Problem."
(Ernst zu seiner direkten Art, 8.10.90)


"Ich habe viele unliebsame und unbequeme Entscheidungen getroffen in der Zeit. Ich habe auch schon mal einem Mitglied des Sponsorings gesagt, was ich von ihm halte. Jetzt, wo die Punkte fehlen, lebt sich nach den neun, zehn Spielen aus, was sich da angesammelt hat."
(Ernst zu seiner Beurlaubung, 8.10.90)


"Dieses Spiel ist kein Maßstab, ich hätte heute viel lieber trainiert."
(Ernst nach dem mühsamen 7:0 gegen Kreisligist Oesterweg im Westfalenpokal, 22.8.90)


"Unter dem alten Vorstand hätte ich zehn Spiele verlieren dürfen, beim neuen bin ich mir da nicht so sicher."
(Ernst zum designierten neuen Präsidium um Winfried Rojahn, 12.8.90)


"Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren in Westfalen unterwegs. Da habe ich dem Dirk gesagt, er soll auf mich hören."
(Ernst zu dem von Hellmann gehalten Elfmeter in Marl, wo er ihm den erntscheidenden Tip gab, 5.8.90)


"Querelen haben wir seit zwei Jahren schon. Das gehört dazu, sonst kann man kein Erfolg haben."
(Ernst nach der Niederlage in Oldenburg, 6.6.90)


"Laß mich mit diesem Kerl in Ruhe!"
(Ernst zu einem Pressemann, der zu Kopps Verbannung auf die Tribüne nachfragte, 2.6.90)


"Ich gestehe bei meiner ersten Einwechslung einen Fehler ein. Wer so eine Chance hat, muss ein Tor daraus machen!"
(Ernst zu Roland Kopps inzwischen legendären Heber gegen Wuppertal 30.5.90)


"Was meinen Verweis auf die Tribüne betrifft: Wenn ein Linienrichter mir eine abwertende Geste zeigt, dann kann man nicht mir eine Entgleisung vorwerfen. Dafür bezahle ich keinen Pfennig, selbst wenn man mir die Lizenz entziehen sollte!"
(Ernst auf der PK nach dem Spiel gegen Wuppertal 30.5.90)


"Schade, dass Franz Beckenbauer nicht hier war, vielleicht hätte er den Yves Eigenrauch dann noch für Italien nominiert."
(Ernst nach dem Oldenburg Spiel 20.5.90)


"Das war absolut beschissen. Das habe ich in der Halbzeit ganz deutlich gesagt. Ich glaube, das hat man im letzten Winkel gehört."
(Ernst zur 1. Halbzeit bei den Reinickendorfer Füchsen, 16.5.90)


"Wenn ich etwas mache, versuche ich das optimal zu machen. Und optimal hört bei mir nicht bei 100% auf, sondern geht darüber hinaus. Ich denke mal, dass das für mich ein ganz normaler Zustand ist."
(Ernst nach Westfalenmeisterschaft, Mai 90)


"Ich habe für mich immer den Anspruch gestellt, dass ich gesagt habe, ich brauche mir meine Butter und meine Marmelade nicht durch den Fußball finanzieren."
(Ernst nach Westfalenmeisterschaft, Mai 90)


"Wenn ich der Meinung bin, das mit einem Verein oder einer Mannschaft nichts mehr zustande zu bringen ist, dann höre ich von heute auf morgen auf, sage dem Verein, holt euch was neues!"
(Ernst nach Westfalenmeisterschaft, Mai 90)


"Für so eine Kommentierung wie die eben gehörte würde ich schon wieder 548,46 DM bezahlen."
(Ernst zur Schiedsrichterkritik des Marler Trainers bei PK 21.4.90)


"Das war die größte Enttäuschung meiner bisherigen Laufbahn!"
(Ernst zu den Pfiffen bei der Auswechslung von de Jong beim 2:0 Sieg in Gütersloh. 25.3.90)


"Einige Herren haben wohl geglaubt, Arbeit auf dem Fußballplatz ist am Samstag eine Störung des öffentlichen Friedens."
(Ernst nach dem 0:0 gegen Verl 17.3.90)


"Komm Golo, wenn Du 1. Liga spielen willst, musste das Ding hochhalten können!"
(Ernst im Training zu Golombek, Frühjahr 90)


"Wenn man keine Chance hat, kann man auch nicht gewinnen."
(Ernst nach der 0:2 Niederlage in Sölde, 10.12.89)


Reporter: "Sie haben keine Fußballlehrerlizenz, wie kommts?"
Ernst: "Was soll ich damit?"
(nach dem 6:1 gegen Paderborn, 12.11.89)


"Der Mann kommt zwar aus Rheine, hat aber heute alles getan, um jeden Geruch von Nachbarschaftshilfe zu vermeiden."
(der in Rheine beheimatete Ernst nach dem 4:1 Sieg in Marl zur Schiedsrichterleistung, 29.10.89)


"Es ist eine Unverschämtheit, dass der 'schwarze Mann', Schiedsrichter möchte ich ihn nicht nennen, den verletzten Christian Knehans nicht hat behandeln lassen."
(Ernst nach dem 4:1 Sieg in Marl zur Schiedsrichterleistung, 29.10.89)


"Man muss den FC Gütersloh bedauern. Eigentlich habe ich kein Mitleid mit unseren Gegnern, doch heute ist der Gast untergegangen, da er den Schwanz eingezogen hat."
(Ernst nach dem 7:0 über Gütersloh 30.9.89)


"Wenn er von Anfang an spielt, müsste ich aufgrund seiner Schwächen im Defensivspiel einen zusätzlichen Abwehrspieler einbauen."
(Ernst über Roland Kopp nach Sieg über BVB (A) 3.9.89)


"Einige von uns haben angefangen, als peilten sie ein 4:0 oder 5:0 an. Diese Überheblichkeit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Was das schlechte Ausnutzen von Standardsituationen - Ecken, Freistöße - angeht, so wird es erst besser werden, wenn wir im Training auch Tore haben, vor denen wir üben können. Das gilt auch für die Elfmeter."
(Ernst nach dem 1:1 bei Bochum (A) 13.8.89)


"Wenn ich mich schon so für einen Verein engagiere und täglich fast 18 Stunden für den Klub arbeite, dann muss  auch etwas rausspringen."
(Ernst zur Saison 89/90)


"Das kann schon sein, aber ich kann nunmal nicht stillsitzen. Eine Schwäche zugegebenermaßen!"
(Ernst zu seinem Verhalten an der Seitenlinie, was die Atmosphäre gelegentlich anheizt, vor der Saison 89/90)


"Sollte es strittige Entscheidungen geben, werde ich weiterhin meine Meinung kundtun."
(Ernst über Schiedsrichter, vor Saison 89/90)


"Wir werden im ersten Spiel auf der Alm eine Fußball-Show besonderer Art abziehen und mit einem Abwehr- und neun offensiven Spielern antreten."
(Ernst will in der 1. Runde um die dt. Amateuremeisterschaft unbedingt ausscheiden, 13.5.89) 


"Für mich hat heute um 17:30 Uhr schon die neue Saison begonnen."
(Ernst unmittelbar nach dem bitteren 1:2 K.O. beim VfB Rheine 13.5.89)


"Ja ich denke mal, wenn Sie jetzt auf die Qualität eines Trainers ausgehen wollen, und wollen halt eben jetzt hier sagen, das Spiel, dass ich das verloren habe, dann nehme ich das gerne auf meine Kappe, wir können uns darauf einigen, wir können das so hinnehmen, ok."
(Ernst auf PK nach dem üblen 1:3 gegen MS 3.3.89)


"Wenn Peter Tonn und Matthias Westerwinter einsatzfähig sind, werden wir mit drei echten Spitzen beginnen; auch auf die Gefahr hin, dass wir ins offene Messer laufen! Doch ich vertraue auf meine starke Abwehr."
(Ernst vor der 1:3 Pleite gegen Prxn Mnstr, 3.3.89)


"Den Artikel lassen wir vergrößern und in unserer Kabine gleich mehrfach aushängen."
(Ernst zu der Aussage vom Prxn-Trainer Horsch vorm Duell am 3.3.89, dass Arminia nicht mehr zulegen könne, die Prxn aber noch reichlich)


"Ich bin Fan von allen meinen Spielern."
(Ernst nach Sieg bei Wanne-Eickel 4.12.88)


"Konzentration steht für mich während des Spiels an erster Stelle. Ich bin immer voll bei der Sache. Doch lächeln kann ich auch!"
(Ernst vor dem Wanne-Eickel Heimspiel 8/88)


"Das ist Mist, das könnt ihr weitaus besser. Ich bin überhaupt nicht zufrieden!"
(Ernst in der Pause zu seinem Team gegen den zwei Klassen höher spielenden Bundesligisten Bochum beim Stand von 0:0, 6.8.88)


"Unsere Chancen gegen den VfL Bochum stehen bei 10:90!"
(Ernst vor dem Pokalspiel gegen Bochum, 8/88)


"Mein Name ist Middendorp! M-i-d-d-e-n-d-o-r-p! Ich sage dies ausdrücklich, weil es bereits dreimal Schwierigkeiten gab."
(Ernst bei PK nach dem Spiel bei BW 90 Berlin 30.4.88)


"Der Gerstner hat sich beim Elfmeter regelrecht blind verhalten, so etwas hätte ich bei einem Profi nicht erwartet!"
(Ernst bei PK nach seinem ersten Spiel in Wattenscheid zum Foul von Gerstner in der 1. Minute, 19.4.88)


"Ich bin unverbraucht und will um jeden Preis versuchen, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen!"
(Ernst hoffnungsfroh bei Amtsantritt, 18.4.88)

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